Geförderte Projekte

Es wurden über die Jahre viele unterschiedliche Projekte im Bereich der Kirchenmusik gefördert. Eine Übersicht befindet sich auf der rechten Seite, wohingegen hier zwei „Klangkörper” näher vorgestellt werden sollen.

Die Celler Stadtkantorei

Die Celler Stadtkantorei geht auf die von Professor Fritz Schmidt 1922 gegründete „Musikantengilde“ zurück, aus der sie 1934 unter seiner Leitung hervorging. Sie vereinigt ca. 120 Sängerinnen und Sänger in einer Gemeinschaft unterschiedlicher Menschen aller Altersstufen, die aus Freude am Singen in der Probenarbeit, in Konzerten, bei Freizeiten oder auf Konzertreisen einträchtig am selben Ziel arbeiten. Drei bis vier Konzerte im Jahr bilden den Schwerpunkt der Arbeit. Dabei ist die Kantorei auch offen für Werke zeitgenössischer Komponisten wie Pierre Choley (Geb.1962), Ralf Grössler (geb.1958) und Thorsten Encke (geb.1966), dessen Auftragswerk „Hymnos“ der Celler Stadtkantorei zum 700-jährigem Jubiläum der Stadtkirche (2008) uraufgeführt worden ist.

Celler Stadtkantorei
Die Celler Stadtkantorei bei einem Auftritt.

Musikalischer Leiter der Kantorei ist Kirchenmusikdirektor Martin Winkler. Im Bereich der musikalischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wird er unterstützt von der Kantorin Claudia Griesser und Christiane Gerdes, die sich in der Singschule der Celler Stadtkantorei engagieren. Die Stadtkantorei verfügt inzwischen über ein reiches Repertoire einstudierter großer Werke der Kirchenmusik und ist damit weit über Celle und die Grenzen Deutschlands hinaus als renommierter Chor bekannt.

Mehr über die Celler Stadtkantorei finden Sie unter www.celler-stadtkantorei.de

Das Consensus-Quartett

Das Consensus-Quartett, gegründet 2003 in Hannover, setzt sich zusammen aus Ulrike Teille (Violine), Susanne Dietz (Violine), Beate Anschütz (Viola) und Bärbel Altenmüller (Violoncello). In ihnen begegnen sich vier ambitionierte Musikerinnen in menschlicher und künstlerischer Harmonie, um Werke für Streichquartett vom 18. Jahrhundert bis zur Moderne zu erarbeiten und stilgerecht zu interpretieren. Diesem Anspruch gemäß bringen die Künstlerinnen ihre umfassenden Erfahrungen in allen musikalischen Epochen, unter anderem auch auf historischen Instrumenten, mit ein.

Consensus-Quartett
Das Consensus-Quartett.

Die Mitglieder des Quartetts kennen sich seit langen Jahren und haben schon in verschiedenen Ensembles wie etwa dem Quartett Galant oder dem Neuen Hildesheimer Streichquartett zusammengewirkt. Kirchenmusikalisch sind sie auch in Celle besonders hervorgetreten mit dem von Josef Haydn 1787 komponierten Streichquartett „Die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz“, einer Meditationsmusik mit spannungsvollen langsamen Sätzen, in denen der Höhepunkt der Passionsgeschichte Jesu musikalisch gedeutet und von dazwischen gesetzten Textauslegungen näher erläutert wird. Haydn schuf dieses Werk für eine der im 18. Jahrhundert üblich gewordenen Karfreitagsandachten, die nicht den strengen liturgischen Regeln unterlagen und deshalb auch Instrumentalmusik zuließen.

Mehr und Näheres zum Consensus-Quartett unter www.consensusquartett.de